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Individuelles Webdesign
 
27.05.2007 19:11

Web 2.0 - und kein Ende

Kategorie: Allgemeines, Marketing
Von: Christian Kaiser
Gerade erst haben wir uns mit dem Begriff Web 2.0 angefreundet, wird es sich wohl schon zur Version 2.1 oder gar 2.2 weiter entwickelt haben. War zu Beginn noch der Gedanke, der User soll sich und seine Welt (inter)aktiv in das Web einbringen, so reift langsam die Erkenntnis, dass dies vielleicht auf Dauer doch zuviel verlangt war schliesslich heisst es ja auch "Geben und Nehmen".

Das mag auch daran liegen, dass Web 2.0 nicht nur etwas für "junge Männer" ist, sondern von Usern aller Altersschichten und beiderlei Geschlechts angenommen wird, so eine Studie von Booz Allen Hamilton (www.boozallen.com). Obwohl neuere Websites noch von überdurchschnittlich jüngeren Surfern besucht werden (50% der MySpace User sind unter 25), fällt doch schon ein Anteil von beinahe einem Viertel in die Kategorie der 35 bis 49-jährigen. Bei etablierteren Webangeboten ist die Altersverteilung noch ausgewogener. So sind beispielsweise 25% der Amazon-User über 50 Jahre.

Damit wird die Web 2.0 Community immer mehr auch zum Wirtschaftsfaktor: In der Studie wurde festgestellt, dass 43% der britischen MySpace User Kaufbewertungen von unbekannten MySpace-Anwendern in Ihre Entscheidung miteinbeziehen. Das ermöglicht neue Wege der Meinungsbildung und Erzielung von Kaufentscheidungen - und damit auch Risiken, aber auch Chancen für Handel und Industrie.

Web 2.0 hat bereits heute die kritische Masse erreicht - und Lösungen wie MySpace oder YouTube sind dabei, trotz aller Diskussionen um Urheberschutz und Lizenzverletzungen, zum Motor des "neuen" Internets zu werden. Jene Anbieter, die sich dieser Aufgabe mit aller Kraft widmen und diese auch zu lösen im Stande sind, werden die Gewinner dieses Internet-Booms sein.



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